Welches typische Weihnachtsgebäck darf in der Weihnachtszeit nicht fehlen?

Plätzchen backen an Weihnachten

Leckeres Gebäck gibt es zu jeder Jahreszeit. Doch Weihnachtsgebäck ist etwas Besonderes. Discounter, Supermärkte, Lebensmittelläden und Weihnachtsmärkte bieten Dir eine Fülle verschiedener Backwaren an. Doch noch schöner ist es, selbst Weihnachtsgebäck zu backen. Zur Einstimmung auf die Feiertage erfährst Du hier Interessantes und Wissenswertes rund um das köstliche Festtagsgebäck. 

So beliebt ist Weihnachtsgebäck bei den Deutschen 

Eines steht fest: Weihnachtsgebäck darf während der Adventszeit und an den Feiertagen nicht fehlen. Die tatsächlichen Verbrauchsmengen lassen sich nur schätzen. Statistiken zeigen, dass bereits 2015 deutsche Weihnachtsgebäck-Hersteller mehr als 82.000 Tonnen produzierten. Der Umsatz lag in diesem Jahr bei rund 400 Millionen Euro. 2017 waren den Deutschen ihre Weihnachtssüßigkeiten insgesamt rund 621 Millionen Euro wert. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 500 g. Seitdem ist die Tendenz steigend, insbesondere im Online-Handel.

Lebkuchen Statistiken

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Trotz des umfangreichen Angebots an kommerziell hergestelltem Gebäck zieht es die Deutschen in der Adventszeit in die heimische Küche. Etwa zwei Drittel der Bundesbürger plant, selber Weihnachtsgebäck zu backen. Beliebt sind schnelle Plätzchen und traditionelles Gebäck. In manchen Familien gibt es Rezepte, die schon seit Generationen verwendet werden. Relativ neu dagegen sind Rezepte, die sich für alternative Ernährungsweisen eignen, etwa für Veganer oder im Rahmen einer Low-Carb-Diät.

Alle Jahre wieder: die beliebtesten Weihnachtsgebäck-Sorten

 Jeder hat sein Lieblingsgebäck. Der eine bevorzugt würzige Zimtsterne, der andere verführerische Kokosmakronen. Trotzdem gibt es einige Sorten von Weihnachtsgebäck, die besonders gut ankommen. Hier sind die Favoriten:

Lebkuchen

  1. Lebkuchen: Die meisten sind sich einig. Ohne das leckere Gebäck mit der typisch weihnachtlichen Gewürzmischung kommt keine Festtagsstimmung auf.
  2. Vanillekipferl: Vanillearoma ist nicht nur im Speiseeis beliebt, sondern auch in süßen Weihnachtsplätzchen.
  3. Spekulatius: Zu einer Tasse Tee, Kaffee oder Glühwein schmeckt das gut gewürzte Gebäck besonders gut.
  4. Zimtsterne: Der leckeren Kombination aus Zimt, Nüssen und Zucker kann zu Weihnachten kaum jemand widerstehen.
  5. Kokosmakronen: Der Exot unter den Weihnachtsplätzchen bestehen aus einer zarten Makronenmasse und Kokosraspeln.
  6. Spitzbuben und vergleichbare Plätzchensorten: Spitzbuben, Linzer Augen, Terrassenplätzchen - diese Plätzchensorten ähneln sich. Das Besondere an ihnen ist der Klecks fruchtige Konfitüre zwischen zwei (oder mehr) Schichten aus Plätzchenteig.
  7. Stollen: Stollen gibt es in zahlreichen Varianten, beispielsweise als Quarkstollen, Mandelstollen, Christstollen oder Stollenkonfekt. In der Adventszeit und zu Weihnachten gönnen sich die meisten ein Stück dieser Köstlichkeit.
  8. Nussplätzchen: Meist sind es Nussecken, doch der Plätzchenteig lässt sich auch anders formen. Nussgebäck gehört jedenfalls für viele zu Weihnachten dazu.

So muss es schmecken: typische Weihnachtsgewürze

Weihnachtsgebäck kannst Du von anderen Gebäcksorten leicht unterscheiden, denn es gibt einige Gewürze, die dem Festtagsgebäck seinen typischen Geschmack geben. Manche Plätzchen enthalten nur ein oder zwei Weihnachtsgewürze, Lebkuchen, Printen und Spekulatius überwiegend mehr. Außer für Dein Weihnachtsgebäck kannst Du diese Gewürze auch für Glühwein verwenden.

  • Anis: Neben Anisplätzchen lassen sich vor allem Printen und Lebkuchen mit dem süßlich-herben Aroma verfeinern
  • Gewürznelken: Ihr intensiv-aromatischer Geschmack passt am besten zu dunklen Gebäckarten.
  • Kardamom: Den Duft und Geschmack des hocharomatischen Gewürzes verbindet jeder mit Weihnachten. Es passt zu nahezu allen weihnachtlichen Gebäcksorten.
  • Sternanis: Er ist mit seinem Namensvetter Anis nicht verwandt, doch das ausgeprägte, leicht süßliche Aroma ist ähnlich.
  • Vanille: Sie gilt als Königin der Gewürze. Bourbon-Vanille zeichnet sich durch ein besonders volles Aroma aus.
  • Zimt: Zimt ist das Weihnachtsgewürz schlechthin. Sein wärmendes, leicht scharfes Aroma lässt sich hervorragend mit anderen Gewürzen kombinieren.

Weihnachtsgewürz Vanille

Weitere Gewürze, die Du verwenden kannst, um Weihnachtsgebäck zu backen, sind Ingwer, Macisblüte und Tonkabohne.

Startschuss für die Weihnachtsbäckerei: Wann fangen die Deutschen mit dem Backen an?

Auch wenn Supermärkte und Discounter Weihnachtsgebäck bereits ab Mitte Oktober anbieten: Die Backaktivitäten in den eigenen vier Wänden starten meist später. Für viele ist der erste Advent der Stichtag, an dem sie die ersten selbst gebackenen Plätzchen genießen möchten - quasi ein echter Weihnachtsbrauch in vielen Haushalten. Besonders beliebt sind hier die einfach Plätzchen zum Ausstechen in Form von Weihnachtssternen, Tannenbäumen und Weihnachtsmännern.

Stollen und Zimtsterne

Es gibt übrigens noch einen weiteren Grund, nicht erst ab Mitte Dezember Weihnachtsgebäck zu backen. Einige Gebäckspezialitäten benötigen etwas Zeit, um gut durchzuziehen und ihre Geschmacksfülle zu entfalten. Weihnachtsstollen oder auch aromatisiertes Kleingebäck wie Orangenplätzchen schmeckt nach einigen Tagen Ruhezeit besser. Gleiches gilt für Gebäck aus Honigteig. Dieser wird durch das Lagern nicht nur aromatischer, sondern auch weicher. 

Ein besonderes Rezept für weiche Lebkuchen

Damit Du optimal in die Backzeit starten kannst, haben wir für Dich extra ein Rezept für leckere weiche Lebkuchen aufgeschrieben. Das PDF kannst Du sogar speichern, indem Du einfach auf das Bild klickst.

Lebkuchen Rezept

So lange kannst Du selbst gebackenes Weihnachtsgebäck lagern

 Leckeres Weihnachtsgebäck ist vorwiegend schnell aufgegessen. Doch wenn Du größere Mengen Weihnachtsgebäck backen möchtest, solltest Du wissen, welche Sorten sich wie lange halten. Stollen kannst Du problemlos einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Beim Kleingebäck lassen sich Lebkuchen am längsten aufbewahren, und zwar mindestens sechs bis acht Wochen. Fettreiche Teige wie Mürbeteig werden mit der Zeit ranzig. Zimtgebäck aus Mürbeteig, Klassiker wie Linzer Plätzchen oder Butterplätzchen halten sich zwei bis vier Wochen. Schaumgebäck oder Makronen trocknen schnell aus. Du bäckst sie am besten kurz vor dem Verzehr.

Ganz gleich, wie lang sich eine Gebäcksorte hält: Die richtige Lagerung ist auf alle Fälle wichtig. Weihnachtsgebäck will kühl, dunkel und getrennt von anderen Lebensmitteln gelagert werden. Eine gut schließenden Gebäckdose mit Weihnachtsmotiv sieht nicht nur hübsch aus, sie bewahrt Dein Gebäck auch gut auf. In unserem Shop haben wir eine Lunchbox, die Du wunderbar verzieren kannst, mit unserem Mr Beam Lasercutter. Wenn Du Backwaren nicht auf dem Metall der Dose lagern möchtest, legst Du einfach eine Lage Butterbrotpapier in die Plätzchendose.

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Weihnachtsgebäck bei unseren Nachbarn: Das mögen Schweizer und Österreicher 

Ein Blick über die Grenze beweist: Weihnachtsgebäck ist in der Schweiz und Österreich ebenso beliebt wie in Deutschland. Einige der Rezepte ähneln sich stark. Doch die Bezeichnungen können sich unterscheiden. In Österreich heißen die Plätzchen Kekse, schmecken aber ebenso gut. Spezialitäten sind beispielsweise Mostkekse mit Apfelmost, in Schmalz ausgebackene Almnüsse oder Steirische Lavendelkekse. Aus der Schweiz stammen Rezepte für Brunsli, gefüllte Zigerchugele sowie die Schweizer Lebkuchenspezialität Biber. 

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